Sonntagsgedanken #11

Früh aufstehen, ein geregelter Tagesablauf, anspruchsvolle Aufgaben und die täglichen UBahnfahrten- das sind nur ein Teil der Dinge, die sich in der letzten Woche für mich geändert haben. Aufgewachsen bin ich in einem sehr kleinen Dorf und weggezogen in eine eher kleinere Stadt und so war ich super gespannt, wie ich in einer Großstadt zurecht kommen würde. Hamburg war schon immer meine Traumstadt und eigentlich hatte ich geplant hier zu studieren- was aber offensichtlich nich funktioniert hat. Deswegen war ich total froh, dass ich für einen Monat hier sein und ein Praktikum in einer größeren Kanzlei machen darf. Die erste Woche ist bereits vorbei und ich muss sagen, dass es mir wirklich gut gefällt, alleine der Weg zu meiner Arbeitsstelle ist so schön- abgesehen von der furchtbaren Ubahnfahrt mit gefühlt der halben Stadt in einem Wagon- dass ich meinen Tag bereits mit einem Lächeln beginne. Mir ist aufgefallen wie wichtig es ist, von selbst auf Leute zu zu gehen und dass viel von einem selbst abhängt, ob man sich wohlfühlen kann oder eben nicht. Außerdem habe ich gelernt, dass man auch mal die Initiative ergreifen muss und dass es nicht schlimm ist auch mal alleine unterwegs zu sein. Vor allem vor diesem Alleinsein hatte ich wirklich ziemlich Angst, da ich hier größtenteils auf mich gestellt bin und kaum jemanden kenne, aber das macht mir nicht so viel aus wie befürchtet. Für manche von euch mag das jetzt vielleicht komisch klingen, aber so ganz ohne Freunde/Freund unterwegs zu sein kam mir anfangs etwas ungewohnt vor. Mir gefällt es sogar ganz gut, komplett alleine mit einem Hörbuch auf den Ohren in der Stadt unterwegs zu sein und nur dorthin zu gehen wo ich auch hin möchte. 

Was sich auch für viele befremdlich anhören muss ist, dass dieses frühe Aufstehen und ein 8,5+ Stunden Arbeitstag wirklich ziemlich anstrengend für mich als Studentin und Teilzeitjobberin ist und ich mich unter der Woche fast immer direkt ins Bett gelegt habe- an Sport oder Lernen (oder sogar Lesen) war gar nicht zu denken. Ich hoffe jedoch, dass sich dieser Zustand in der zweiten Woche ändern wird und mein Körper sich dann daran gewöhnt hat. 

Eine ganz andere sehr aufregende Sache ist, dass ich mir von dem Praktikumsgehalt meine erste ‘Designer’-Tasche von Furla gekauft habe, vielleicht habt ihr sie sogar schon in meinen InstagramStories entdeckt. Sie hat die perfekte Größe, sodass ich sie sowohl momentan im Praktikum als auch später für die Uni benutzen kann. So blöd wie das klingen mag, aber das hat mich die Woche richtig glücklich gemacht (was aber wahrscheinlich auch der Tatsache zu schulden ist, dass ich sie im Alsterhaus gekauft und danach einen Spaziergang an der Alster gemacht habe- wie kann eine Stadt bitte so schön sein?) Außerdem neu eingezogen ist bei mir die Waterweight-Foundation von Mac, die mir ebenfalls extrem gut gefällt. 

Ein kleines Fazit zu meiner Make-up-Travelbag gibt es auch schon und zwar vermisse ich bei den Lidschatten total die Auswahl, die ich sonst habe. Nur neutrale Töne reichen mir anscheinend doch nicht so aus, wie ich es eigentlich gedacht hätte. Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit den Produkten, die ich mitgebracht habe und freue mich jeden Morgen darauf, mich zu schminken.

Wenn ihr irgendwelche Hamburg-Tipps habt schreibt sie mir sehr gerne in die Kommentare oder auch bei Instagram!

Habt noch einen schönen Rest-Sonntag und lasst es euch gut gehen.

 

xx Anna

Hafen-City.
Rathaus.

Ein Kommentar bei „Sonntagsgedanken #11“

  1. Schön zu lesen das du so ein Glück hattest bei der Praktikumswahl, ich liebe deine Schnappschüsse aus der schönen Stadt.
    Ich arbeite schon seit mehr als fünf Jahren und muss immer wieder schmunzeln wenn ich so etwas wie “harter” Arbeitsalltag lese aber ja es ist wie es ist eine riesen Umstellung vom Studentenleben in den realen Alltag hinein.
    Wünsch dir noch ganz viel Freude in deinem Praktikum ♡

Schreibe einen Kommentar