1 Jahr online. Instagramjubiläum

Erleichtert. Das war das erste Gefühl, dass mich überkam als ich endlich das erste Bild auf meinem neu erstellten Instagramaccount postete. Wie lange habe ich mir das schon vorgestellt und die Idee wieder verworfen. Jetzt, ein ganzes Jahr später, kommt mir das ganze wohl etwas übertrieben vor- aber zu der Zeit war es für mich ein richtig großer Schritt und ein halbes Jahr später habe ich mich auch endlich getraut meinen eigenen Blog zu erstellen. Wie gesagt, es war mir immer sehr wichtig, was andere Leute und besonders meine Freunde über mich denken und die meisten in meinem Umfeld können hier mit dem Ganzen wohl recht wenig anfangen. Und dennoch bin ich furchtbar froh, den Schritt gewagt zu haben, ich liebe es mich mit Make-up und Gesichtspflege zu beschäftigen, ich liebe es zu schreiben und mich mit anderen Menschen auszutauschen, die ähnlich denken und ähnliche Interessen haben wie ich. Und tatsächlich habe ich nach einem Jahr immer noch super viel Spaß daran habe- ich hoffe das bleibt auch in Zukunft so.

Im folgenden Blogpost will ich euch nun Dinge erzählen, die ich an Instagram total gerne mag, was mich so richtig nervt und was ich das nächste Jahr verbessern möchte.

Was ich vorher nicht wusste: es gibt so viele nette Mädchen da draußen, die einen unterstützen und mit denen man sich austauschen kann und, dass es so eine starke Gruppendynamik geben kann. Man bekommt überall super gute Empfehlungen- der Umgang ist total persönlich, ob unter den Bildern oder per Direktmail. Richtig nette Menschen, die man auch mal total banale Dinge fragen kann ohne sich komplett unfähig zu fühlen (vor allem am Anfang ist vieles doch etwas fremd). Es macht mir einfach viel Spaß Fotos zu machen, sie zu bearbeiten und dann einen mehr oder weniger langen Text dazu zu schreiben und dann freue ich mich natürlich umso mehr, wenn das Bild dann auch gut ankommt.

Besonders gerne mag ich die Instastories, da man hier ein bisschen mehr Realität auf einer Plattform mitbekommt, die ansonsten nur aus halbwegs perfekt hergerichteten und bearbeiteten Bildern besteht, man sieht viel mehr von den Menschen, die hinter den Profilen stecken und auch ich kann dadurch etwas mehr aus meinem Leben mit euch teilen.

Natürlich muss man sich immer bewusst machen, dass die Bilder auf Instagram nicht die Wirklichkeit darstellen, es werden erst mehrere gestellte Fotos gemacht, aus denen das vermeindlich beste ausgewählt wird. Es handelt sich hierbei um eine Art der Kunst, aber was solls?- Das gefällt mir.

Was mich jedoch am allermeisten nervt, sind die vielen Fakeaccounts, die deine Seite zuspamen, jedes deiner Bilder kommentieren und einfach nur unnötig nerven. Zudem verstehe ich nicht, wieso mir so viele komische ‘Leute’ folgen, ich möchte nur Follower haben, mit denen ich mich austauschen kann, die meine Bilder kommentieren und denen gefällt was ich mache und die sich dafür auch interessieren. Anstrengend finde ich dazu auch, dass die Anzahl der Follower so ausschlaggebend sein soll, wie viele Leute folgen mir am Tag oder schreiben mir Nachrichten mit “f4f” und entfolgen meine Seite dann sofort, wenn ich es ihnen nicht gleich tue. Es schockiert mich auch immer wieder, wie viele Follower man verliert, wenn man einen einzigen Tag mal kein Bild postet, man gerät bei der riesen großen Auswahl wirklich leider schnell in Vergessenheit, wie kann das bitte sein? Mir ist auch aufgefallen, dass mir einige Seiten immer mal wieder folgen, dann nach zwei Tagen wieder entfolgen und sich darauf die Woche das ganze wiederholt- merken die das eigentlich nicht selber? 😀

Meine Instagramseite ist wirklich noch ziemlich klein, aber das finde ich überhaupt nicht schlimm. Mir gefällt einfach der persönliche Austausch mit euch und werde das wohl noch länger so weiter machen, egal wie viele Leute meine Seite gefällt. Langsames Wachstum ist mir auch ganz recht- ich würde mir niemals Follower dazu “kaufen”, so wie ich es bei vielen anderen schon gesehen habe. Da hat eine Seite über 1000 Follower, aber jedes einzelne Bild nicht mehr als 50 Likes?- Finde ich irgendwie unglaubwürdig und unnötig. Außerdem bin ich auch sehr froh, keine Probleme mit gemeinen Kommentaren zu haben, obwohl ich das schon bei vielen anderen gesehen habe.

In Zukunft möchte ich versuchen meine Auswahl an Beiträgen auf Instagram und auch hier inhaltlich ein bisschen zu erweitern. Ich möchte viel mehr über Bücher oder Essen oder sonst was schreiben, was mich in dem Moment beschäftigt. Zudem will ich weniger auf die Anzahl meiner Abonnenten achten, viel lieber möchte ich mich noch mehr auf anderen Seiten umschauen, viel Kommentieren und Liken und auch nach anderen Blogs suchen, Beiträge lesen, mich inspirieren und anfixen lassen. Außerdem will mehr auf Instastories posten und dort auch mal ab und zu mit euch “reden”. Und ich hoffe ihr seid da weiterhin dabei. 🙂

Lasst es euch gut gehen,

xx Anna.

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