Sonntagsgedanken #6

Hallo ihr Lieben.

Zu Anfang meines heutigen Sonntagsgedanken Posts möchte ich euch noch schnell eine tolle Aktion von Asos vorstellen und euch dabei noch einen Teil meiner Online-Shopping Ausbeute zeigen. Im Moment gibt es dort nämlich T-Shirts in schwarz/weiß in Kooperation zwischen Katharine Hamnett und der Hilfsorganisation Help Refugees mit dem Aufdruck

Choose Love

bei dem der gesamte Verkaufspreis an die Organisation gespendet wird, die sich für die Unterstützung geflüchteter Menschen stark macht. Aufmerksam geworden bin ich darauf auf Instagram und finde nicht nur das Tshirt super schön, sondern finde es auch toll damit etwas Gutes zu tun, auch wenn es nur ein kleiner Teil ist. Außerdem durfte noch ein weiteres Statment-Tshirt mit in den Warenkorb, das zeige ich euch aber erst nächste Woche in einem anderen Blogpost. Die Kette, die ich auf den Bildern trage, ist von Orelia und auch die Schuhe von Vans sind neu bei mir eingezogen.

Ich finde es sowieso sehr wichtig alles, was man macht, mit Liebe oder aus Liebe zu tun. 

 

Was hat mich sonst beschäftigt?

Eigentlich sollte sich dieser Beitrag hier mit dem Thema Motivation beschäftigen. Die hat mir nämlich die letzten zwei Wochen gefehlt- und zwar extrem. Wie einige von euch vielleicht von Instagram mitbekommen haben, mache ich im Moment ein Praktikum in einer größeren Anwaltskanzlei, ich lerne dort sehr viel und habe viele unterschiedliche Aufgaben. Trotzdem habe ich bemerkt, wie ausgelaugt und unmotiviert ich wurde, je mehr ich zu tun bekam oder je später der Tag wurde. Abends konnte ich mich nur noch ins Bett legen und schlafen, war zu nichts anderem mehr in der Lage. Weder um meinen Bullet Journal, noch um Sport oder auch meine Freunde habe ich mich wirklich gekümmert. Und besonders in der ersten Wochen hatte ich extreme Probleme damit morgens überhaupt aufzustehen und zum Praktikum hin zu gehen. Ich wusste gar nicht was mit mir los war, so unmotiviert hatte ich mich vorher noch nie erlebt. Und ich glaube nicht mal, dass es in erster Linie etwas mit dem Praktikum zu tun hatte, mein Studium nähert sich so langsam aber sicher dem Ende zu und das große Thema Examen stresst mich schon eine ganze Weile- vielleicht schreibe ich euch zu meinem Jurastudium nochmal einen ganz eigenen Blogpost. Wie fange ich an zu Lernen oder zu Planen? Was möchte ich danach machen? In welche Richtung möchte ich gehen? Das sind nur einige der Fragen, die mir momentan tagtäglich im Kopf herumschwirren. Und was ist die beste Reaktion auf so eine Stresssituation?- Gar nichts tun, so mache ich das nämlich immer. Ich habe also weder die Aufgaben vom Praktikum noch von der Uni oder dem Rep gemacht. Aber ab Morgen soll alles besser werden und darüber habe ich mir das ganze Wochenende den Kopf zerbrochen.

Motivation bezeichnet die Gesamtheit aller Motive (Beweggründe), die zur Handlungsbereitschaft führen, das heißt das auf emotionaler und neuronaler Aktivität  beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten

Zur Motivation gehört es dazu sich im ersten Schritt erst einmal aufzuraffen. Natürlich ist es im ersten Augenblick schön, sich direkt nach der Arbeit ins Bett zu legen und ein Youtube Video nach dem anderen zu gucken, aber danach fühlt man sich nicht besser und gebracht hat es einem auch nichts. Wichtig ist es auch immer zu wissen, wofür man etwas macht und etwas zu haben, auf das man sich freuen kann. Was sind meine Ziele? Wofür mache ich das Ganze hier eigentlich?

Es geht darum auch mal den Kopf frei zu bekommen und mal Minuten am Tag zu haben, in denen man ganz unbeschwert einfach mal gar nichts machen muss. Zudem sollte man sich bewusst machen, dass die erste Überwindung fast immer das schwierigste ist und eine große Hürde darstellt. Will man schon seit Jahren ins Fitnessstudio gehen und hat es aber immer noch nicht geschafft sich irgendwann anzumelden?- Auf was will man warten, man sollte einfach anrufen und sich einen Termin geben lassen. Zwar wird man dann erstmal genervt sein, wenn man abends noch dahin muss, aber hinterher fühlt man sich besser- und glaubt mir, ich weiß wovon ich rede.

Was für mich auch sehr wichtig ist, ist eine klare Organisation der Dinge. Damit für mich etwas funktioniert und ich überhaupt weiß, was ich noch alles machen muss, erstelle ich mir kleinere und größere Pläne. Dafür eignet sich ein Bullet Journal super. Besonders um nichts zu vergessen, egal ob es Ideen oder wichtige To-Dos sind, schreibe ich mir alles auf. Es motiviert mich nämlich unheimlich, am Ende des Tages zu sehen wie viele Dinge ich geschafft habe (wie viele To-Dos ich abkreuzen konnte :D). Was mir außerdem immer hilft sind Belohnungen, auch so etwas schafft es mich für etwas motivieren auf das ich im ersten Moment vielleicht gar keine Lust hatte. Belohnungen können dabei nicht nur materielle Dinge sein, sondern auch Ausflüge oder einfach mal ein freier Sonntag. Aufgefallen ist mir zudem, dass mich Essen sehr motivieren kann, auch wenn das vielleicht ein bisschen blöd klingt.

Aber denkt immer dran, ihr macht alles vorrangig für euch- wenn ihr also merkt, dass ihr nur noch unzufrieden und unmotiviert seid müsst ihr die Hintergründe hinterfragen. Liegt es an meiner Einstellung? Bin ich generell zu negativ eingestellt? Oder ist es vielleicht einfach der falsche Job, das falsche Studium, die falsche Ausbildung für mich? Und wenn man das erstmal herausgefunden hat, liegen die nächsten Schritte fast schon auf der Hand. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, ob die nächsten Wochen besser werden.

Mich würde sehr interessieren, was euch täglich so motiviert! Schreibt das gerne in die Kommentare.

 

Lasst es euch gut gehen.

xx Anna.

2 Replies to “Sonntagsgedanken #6”

  1. Liebe Anna,
    Ich verstehe dich total. Mir geht es immer genauso, wenn ich zu viel im Kopf habe, was zu erledigen ist, dann Ende ich oft dabei einfach nicht zu tun und anschließend ärgert man sich nur noch mehr. Ich finde deinen Text richtig schön geschrieben und du bringst es henau auf den Punkt, um den es geht 🙂 Ich habe mir in letzter Zeit auch oft den Kopf über Studium etc. zerbrochen und bin tatsächlich zu dem Entschluss gekommen, dass es einfach nicht das Richtige ist. Oft gibt es hinter dieser Antriebs- und Motivationslosigkeit wirklich einen Grund! Ich hoffe, dass du jetzt wieder motivierter an die Sache ran gehst, nachdem du das hier so schön verfasst hast 🙂 Ich wünsche dir für dein Examen und alles andere, was ansteht, nur das Allerbeste! Alle Liebe, Julie ♡

    1. Danke für deinen super lieben Kommentar! 🙂
      Das ist immer ein wichtiger Schritt, sich auch einzugestehen, dass es nicht der richtige Weg ist, den man eingeschlagen hat. Ging mir genauso, ich habe nämlich auch mein Studienfach gewechselt und bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung. Dir alles Gute!♡

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